Wie alles begann...

Sommer 2015

Schmerzen in beiden Beinen und Rücken

verschiedene Ärzte hatten keine Idee, Physiotherapie und jede Menge ThermoCare nützen nix

Oktober Leiter-Konferenz der Heilsarmee:

zusätzlich Schmerzen, Unwohlsein im Bauch und Nierenbereich

Ende Oktober

Freitag, 28.10.15 Notaufnahme entdeckt nix und schickt mich wieder heim

Samstag, 29.10.2016 Notaufnahme: endlich entdecken sie den Schlamassel wegen einer akuten Nierenbeckenstauung

 

29.10. bis 13.11.2016 1. Krankenhausaufenthalt Diagnose: Im Mittel- bis Unterbauch frei im Gewebe abgrenzbarer Tumor, welcher den linken Ureter verdrängt und infiltriert sowoe die Arteria mesenterica unferior ummauert. Ebenfalls Lagebeziehungzur Arteria iliaca communis beidseits ohne Infiltration.Erhöhte Tumormarker Ca19-9 und CEA.

 

22.11.16 Koloskopie

 

23.01. bis 4.02.17 2. Krankenhausaufenthalt Entfernung des Tumors, genauer: 1. Debulking von Tumorgewebe intraperitoneal, 2. Sigmaresektion offen chirurgisch mit Deszendorektostomie, 3. Ureter-Teilresektion, offen chirurgisch abdominal links 4. DJ-Wechsel, intraoperativ 6/32 Char. links

 

06.02. bis 14.02.17 3. Krankenhausaufenthalt wg. heftige Bauchschmerzen im OP-Bereich = Abszess der ehemaligen Sigmaloge

 

28.03. bis 01.04.17 4. Krankenhausaufenthalt: OP für 1.UPG links, 2.DJ Wechsel links (Langliegerstenteinlage) 3. Port-Implantation in die V. subclavia

Damit bin ich für Chemo vorbereitet…

 

20.06. bis 22.06.17 5. Krankenhausaufenthalt: Entfernung Doppel-J

 

25.08. bis 29.08.17 6. Krankenhausaufenthalt: 1. Chemo: FUFOX und Cetuximab bei RAS-Wildtyp, Körpergewicht 90 kg, Größe 182 cm

 

2209. bis 28.09.17 7. Krankenhausaufenthalt wegen Fieber und extremen Durchfall

 

22.10. bis 3.11.17 8. Krankenhausaufenthalt: Leber-Operation Hemihepatektomie rechts u. lokale Exzision von erkranktem gewebe der Leber (atypische leberresektion), S IV a
 

07.12. bis 08.12.17 9. Krankenhausaufenthalt: 1. Chemo mit Irinotecan mono und Cetuximab bei 82 kg und 182 cm, ab hier wird von palliativer Chemo-Therapie gesprochen…

 

20.12. bis 23.12.17 10. Krankenhausaufenthalt: Ausschluss von gastrointestinaler Blutung

 

16.03. bis 23.03.18 11. Krankenhausaufenthalt: Influenzavirus-B-Infektion, Diarrhoen, Schwäche

 

25.04. bis 01.05.18 12. Krankenhausaufenthalt: notfallmäßige Aufnahme wegen Diarrhoen, Fieber, Bauchschmerzen und Schwäche (unter Chemo-Behandlung mit Cetuximab und Irinotecan)

 

31.05. bis 5.06.18 13. Krankenhausaufenthalt: stationäre Aufnahme wegen Diarrhoen und Fieber (unter Chemo-Behandlung mit Cetuximab und Irinotecan)

 

07.10. bis 13.10.18 14. Krankenhausaufenthalt: notfallmäßige Aufnahme wegen 3-Etagen-Venenthrombose links

 

20.03. bis 23.03.19 15. Krankenhausaufenthalt: stationäre Aufnahme zur Chemotherapiefortsetzung (zuvor allergische Reaktion mit Kreislaufdysfunktion) , inzwischen Chemo mit mFOLFOX6 und Panitumumab, hier wurde auch der niedrigste Wert der 2 relevanten Tumormarker gemessen: CEA 12,9 und CA19-9 28,7

 

Insgesamt bin ich am 31.03.20 bei 64 Chemo-Gaben “angekommen”. Manche davon waren wirklich kein Problem – immer war es ein großer Vorteil einen Port zu haben. Das ist ein Plastikteil rechts unterhalb des Schlüsselbeines. Es ist mit einer Hauptschlagader “verbunden” und kann bis zu 1.000 Mal angestochen werden. Das ist so gar für einen Nadel-Helden wie mich kaum zu spüren und vereinfacht vieles.

Bei den Behandlungen waren aber auch 2-3 “spektakuläre” Aktionen dabei – inklusive dem ohnmächtigen Umkippen auf dem Weg zum WC … Das sichert einem für die nächsten Wochen die besondere Aufmerksamkeit des Personals.

 

Üblicherweise setzen nach 1-3 Tagen die häßlichen Nebenwirkungen ein, die diese Behandlungsform wirklich bitter machen. Die Nebenwirkungen sind von den Medikamenten-Mix abhängig, der bei mir etwa 4x gewechselt wurde. Meine Nebenwirkungen waren (natürlich unterschiedlich heftig): Durchfall, Verstopfung, Nagelbettentzündungen (sehr schmerzhaft, wenn man das an 7 Fingern gleichzeitig hat), Übelkeit, Schwäche, Haarausfall, Appetit- und Geschmacklosigkeit (hilft beim Abnehmen, aber 2 Tage völlig ohne Essen hat Konsequenzen…), extreme Akne, Gefühlsschwankungen, Nasenbluten …

 

Wenigstens habe ich es jetzt geschafft, über ein Jahr nicht mehr im Krankenhaus zu landen und dafür bin ich echt dankbar!

 

 

 

 

Ergebnisse…

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Chemo Nr. 65

Ein kleiner Einblick in das subjektive Erleben einer Gift-Behandlung: Meine Chemo-Behandlungen finden/ fanden meist ambulant statt. Im folgenden ein kleiner Einblick – ganz frisch von

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